Bror Chail
| Bror Chajil | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| hebräisch: | ברור חיל | |
| Staat: | ||
| Bezirk: | Süd | |
| Gegründet: | 1948 | |
| Koordinaten: | 31° 33′ N, 34° 39′ O | |
| Höhe: | 75 m | |
| Einwohner: | 1013 (Stand: 2022)[1] | |
| Gemeindecode: | 0428 | |
| Zeitzone: | UTC+2 | |
Bror Chajil (hebräisch בְּרוֹר חַיִל Brōr Chajil) ist ein Kibbuz im Süden von Israel. Er liegt in der Nähe von Sderot. Der westliche Nachbarkibbuz Or HaNer hat mit Bror Chajil eine gemeinsame Bushaltestelle an der Straße von Beʾer Scheva nach Aschqelon. Der Kibbuz hatte 2022 1013 Einwohner.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bror Chajil wurde am 10. April 1948[3] auf Land des Jüdischen Nationalfonds von ägyptischen Juden gegründet. Zu den Gründern gehörte auch Elijahu Mojal, der später Mitglied der Knesset war. Später kamen vor allem Juden aus Brasilien nach Bror Chajil, deren Nachfahren heute noch den größten Teil der Einwohner stellen.[4] Bror Chajil war das einzige jüdische Dorf, das zwischen Verabschiedung des UN-Teilungsplans für Palästina im November 1947 und der Erklärung der Unabhängigkeit Israels im Mai 1948 gegründet wurde.[5] Seit 2007 zählt Bror Chajil zum so genannten Gazagürtel, dem Grenzgebiet entlang der Grünen Linie mit zahlreichen Einschlägen aus dem Gazastreifen, das Israels besonderer steuerlicher Förderung unterliegt.
Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]-
Ortsschild
-
Synagoge
-
Kuhstall
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
- ↑ 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
- ↑ Morris, Benny: 1948 – A History of the First Arab-Israeli War. 2008.
- ↑ Zeʾev Vilnai im Artikel "Bror Hayil" der Ariʾel Encyclopedia, Band 1, S. 1024–25, Tel Aviv 1976.
- ↑ HaReuveni, Immanuel: Lexicon of the Land of Israel. 1999, ISBN 965-448-413-7.
