Diskussion:Merowech
Abschnitt hinzufügenIch frage mich, ob die sage, dass Merowech zwei Väter hat nämlich Clodio den Langhaarigen und ein Meeresungeheuer damit zu tun hat, dass die Prinzen von Frankreich immer Dauphin also Delfin hießen. Ich glaube mnal gehört zu haben, das es tatsächlich hieß, der Thronfolger kommt immer aus dem Meer. Rolz-reus
Das ist Schwachsinn. Dauphin leitet sich aus dem Mittelalter von einem Tauf- und Beinamen ab, der später die Grafschaft Dauphine an Frankreich mitbezeichnete, welche der spätere französische König Karl V. inne hatte, als er noch Kronprinz war. Danach hatte dessen Sohn den Titel inne usw. --Benowar 14:01, 13. Apr 2005 (CEST)
- Aber es klingt nach einer guten Geschichte :D--MacX85 (Diskussion) 16:12, 12. Sep. 2012 (CEST)
Merovechus und Meroveus
[Quelltext bearbeiten]Warum werden, wie sonst üblich in der WP, diese o.g. lateinischen Namen nicht weitergel.? -- 217.224.230.77 23:03, 30. Jan. 2015 (CET)
Mero...
[Quelltext bearbeiten]Nur Gedanken am Rande....
Mero -„Säufer“, von „merum“-„unvermischter Wein“... (siehe: https://www.forumtraiani.de/kampftrinken-bei-den-roemern/). Man nannte spöttisch wohl den röm. Kaiser Tiberius Claudius Nero Germanicus einen solchen Säufer (Mero statt Nero)... und (ausgerechnet) ein angeblicher Vater des "Merowech" hieß "Chlodios", also eine abgewandelte Form von "Caudius". Dieser Name geht wohl auf die Gens Claudia zurück, und eine andere gens waren die gens Clodia oder Clodius, laut Wikipedia "eine Nebenform von Claudius bzw. der patrizischen gens Claudia, die auch schon während der Republik verwendet wurde. Publius Clodius Pulcher verwendete die Form dann konsequent, ein politisches Manöver, um gegenüber dem römischen römischen Volk plebejischer zu klingen.". Gens Clodia
"... so überliefert Gregor [von Tours. mg01] auch eine Vermutung, daß aus Chlogios Stamm (de huius stirpe) König Merowech entsprossen sei, cuius fuit filius Childericus". https://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/_voelkerwanderung/c/chlodio_koenig_455/chlodio_salfraenkischer_koenig_455.html
"Nach einer Erzählung in der Fredegar-Chronik begegnete Chlodios Frau, als sie sich zum Baden ans Meer begab, einem Meeresungeheuer, das dem Quinotaurus aus der griechischen Mythologie ähnlich sah, bevor sie Merowech gebar. Unklar ist, ob das Ungeheuer selbst der Vater Merowechs war oder die Begegnung nur ein Vorzeichen und Chlodio sein Vater war - die Quelle lässt dies ausdrücklich offen." https://wuerzburgwiki.de/wiki/Merowech
Neben der Bedeutung "berühmter Kämpfer" drängt sich tatsächlich auch die sehr ähnlich lautende Form Mer (Meer)-o-wech stark aus: Weg über das Meer, also ein Krieger, der über das Meer kam, und darum befindet sich das erste "fränkische" Kleinkönigsgebiet wohl an der Küste im heutigen Belgien? (Während sein angebl. Vater Chlodio ebenfalls im belgischen Inland-Gebiet in Cambrai gewirkt hatte.)
Dieser Merowech kämpfte laut Geschichtsschreibung für die Römer, d.h. er war ein (mindestens teils assimilierter) Germane, der Zugang zu den militärischen Mitteln besaß, und man müsste noch heraus finden, ob er nicht auch römische Vorfahren hatte und ob er wirklich so ein waschechter "Franke" war?
MfG, mg01