Meta Davis Cumberbatch
Meta Davis Cumberbatch MBE (* 4. Mai 1900 in Trinidad; † 29. Dezember 1978 auf den Bahamas) war eine trinidadische Pianistin, Komponistin, Dichterin und Kulturschaffende, welche den Großteil ihres Lebens auf den Bahamas wirkte und dort als „Mutter der Künste“ bekannt wurde.[1] Für ihre öffentlichen Verdienste um die Bahamas wurde sie 1966 zum Member of the Order of the British Empire ernannt.[2] 2014 wurde sie im Rahmen der 41. Unabhängigkeitsfeierlichkeiten der Bahamas posthum als Cultural Warrior gewürdigt.[3]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cumberbatch wurde 1900 in Trinidad geboren und widmete sich bereits als Kind intensiv dem Klavierspiel.[1] Ihre Eltern schickten sie zunächst zum Medizinstudium an die University of Bristol, doch sie brach dieses ab und wechselte an die Royal Academy of Music in London, wo sie sich zur Konzertpianistin ausbilden ließ.[1] In der Folge konzertierte sie in London und New York.[1] Später ließ sie sich auf den Bahamas nieder, wo sie den Schwerpunkt ihres Lebens und Wirkens setzte.[1]
Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Lehrerin förderte Cumberbatch zahlreiche Talente; zu ihren Schülern zählte der spätere Kulturbeamte und Komponist E. Clement Bethel.[1][4] Früh in den 1960er-Jahren rief sie das jährlich ausgerichtete Festival of Arts and Crafts in Nassau ins Leben und machte das spätere Dundas Centre for the Performing Arts zu einem zentralen Aufführungsort.[5][6] Mit dieser Arbeit stärkte sie das Bewusstsein für heimische Kunsthandwerke und trug zur Institutionalisierung einer landesweiten Festivalkultur bei.[5][1] Für ihre kulturellen Verdienste wurde sie 1966 zur Member of the Order of the British Empire ernannt und überdies mit dem Distinguished Citizens Award der Handelskammer der Bahamas für die Künste geehrt.[2][1] Ihr anhaltender Einfluss wurde 2014 erneut sichtbar, als die Regierung sie unter die 41 Cultural Warriors des Landes aufnahm.[3][7]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d e f g h Meta-Davis Cumberbatch's legacy lives on. In: The Tribune. 18. Juni 2013, abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ a b Supplement to The London Gazette, 1 January 1966, p. 25 (Civil Division, M.B.E.). In: The London Gazette. 1. Januar 1966, abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ a b Meet the 41 Bahamas Cultural Warriors. In: The Tribune. 1. Juli 2014, abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ About – Nassau Music Society (E. Clement Bethel). In: Nassau Music Society. Abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ a b Festivals in The Bahamas. In: Government of The Bahamas. Abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ 1975–1994 — Dundas Centre for the Performing Arts. In: Dundas Centre for the Performing Arts. Abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
- ↑ Bahamas honors 41 cultural icons – video. In: The Bahamas Investor. 15. Juli 2014, abgerufen am 2. November 2025 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cumberbatch, Meta Davis |
| KURZBESCHREIBUNG | trinidadische Pianistin, Komponistin, Dichterin und Kulturschaffende |
| GEBURTSDATUM | 4. Mai 1900 |
| GEBURTSORT | Trinidad |
| STERBEDATUM | 29. Dezember 1978 |
| STERBEORT | auf den Bahamas |