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Raed Mostafa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Raed Mostafa
Spielerinformationen
Voller Name Raed Ramadan Awad Mostafa
Geburtstag 5. April 1984 (41 Jahre und 300 Tage)
Geburtsort Bonn, Deutschland
Größe 203 cm
Position Flügelspieler
Vereine als Aktiver
2001–0000 DeutschlandDeutschland Telekom Baskets Bonn
2001–2004 DeutschlandDeutschland Alba Berlin/TuS Lichterfelde
2004–2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NDSCS
2006–2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Western Kentucky
200700000 Island Hamar/Selfoss
200800000 DanemarkDänemark Horsens IC
2008–2009 DeutschlandDeutschland Köln 99ers
2009–2011 DeutschlandDeutschland MTV Köln
2011–2012 DeutschlandDeutschland BG Bonn
201200000 DeutschlandDeutschland Willicher TV
2012–2015 DeutschlandDeutschland BSG Grevenbroich
2015–2016 DeutschlandDeutschland ART Düsseldorf
2016–2017 DeutschlandDeutschland BSG Grevenbroich

Raed Ramadan Awad Mostafa (* 5. April 1984 in Bonn) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler ägyptischer Abstammung. Er war deutscher Juniorennationalspieler und spielte in der Basketball-Bundesliga für Bonn, Berlin und Köln.

Mostafa spielte in der Jugend für die Telekom Baskets Bonn, stand 2000/01 im Bundesliga-Kader sowie dank einer „Doppellizenz“ im Aufgebot des Zweitligisten SG Sechtem. Sein Bundesliga-Debüt gab er im Oktober 2000 im Alter von 16 Jahren, sechs Monaten und drei Tagen.[1] 2001 wechselte er nach Berlin und spielte für TuS Lichterfelde[2] in der 2. Bundesliga. „TuSLi“ war seinerzeit die Fördermannschaft von Alba Berlin. Im Oktober 2002 gab Mostafa seinen Einstand für Alba in der Basketball-Bundesliga und absolvierte bis 2004 insgesamt vier Bundesliga-Spiele im Berliner Trikot. 2003 gewann er mit Alba den deutschen Meistertitel und den Pokalwettbewerb.

Er entschloss sich, in den USA Studium und Basketball-Ausbildung zu verbinden und wechselte zur Saison 2004/05 ans North Dakota State College of Science (NDSCS), wo er vor allem in seinem zweiten Jahr (2005/06) ein Leistungsträger war[3] und anschließend an die Western Kentucky University ging.[4] Dort erhielt er in der Saison 2006/07 nur wenig Einsatzzeit[5] und kehrte nach drei Jahren in den Vereinigten Staaten nach Europa zurück.

In der Saison 2007/08 spielte Mostafa zunächst für den isländischen Erstligisten Hamar/Selfoss,[6] im Januar 2008 unterschrieb er beim dänischen Erstliga-Verein Horsens IC.

Zur Saison 2008/09 ging er ins Rheinland zurück und erhielt einen Zweijahresvertrag beim Bundesligisten Köln 99ers.[7] In zwölf Ligaspielen für Köln erzielte er ebenso viele Zähler, sein Vertrag wurde nach einem Jahr aufgelöst, da der Verein insolvent ging. Mostafa zog sich aus dem Profibereich zurück und verstärkte in den folgenden Jahren unter anderem mehrere Spielzeiten lang die BSG Grevenbroich in der ersten Regionalliga.

Nationalmannschaft

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Mostafa nahm 2002 mit der deutschen U18-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft im eigenen Land[8] sowie am Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim teil. 2004 stand er im Kader der A2-Nationalmannschaft.[9]

Einzelnachweise

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  1. Neue Namen, neue Stars. Basketball-Bundesliga, 22. September 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Januar 2017.
  2. Erfolgsgeschichten. In: TuS Lichterfelde. Archiviert vom Original am 23. Februar 2020; abgerufen am 21. Januar 2017.
  3. Mostafa Joins Western Kentucky Basketball Program. In: Western Kentucky University. Archiviert vom Original; abgerufen am 13. November 2025.
  4. Past Men's Basketball Players. In: North Dakota State College of Science. Archiviert vom Original am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017 (englisch).
  5. Mostafa leaves Toppers. In: Bowling Green Daily News. 12. Januar 2007, archiviert vom Original; abgerufen am 13. November 2025.
  6. Raed Mostafa farinn. In: Karfan.is. 24. November 2007, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Januar 2017 (isländisch).
  7. Terrell wusste zu überzeugen. In: Kicker. 27. August 2008, archiviert vom Original; abgerufen am 13. November 2025.
  8. Raed Ramadan Awad Mostafa. In: FIBA. Archiviert vom Original; abgerufen am 21. Januar 2017.
  9. A2-Team der Herren nominiert. In: Deutscher Basketball-Bund. 19. Mai 2004, archiviert vom Original am 22. August 2021; abgerufen am 21. Januar 2017.