Stuart O’Brien
| Stuart O’Brien | |||||||||
| Voller Name | Stuart William O‘Brien | ||||||||
| Nation | |||||||||
| Geburtstag | 18. April 1956 | ||||||||
| Geburtsort | Chatham, USA | ||||||||
| Beruf | Immobilienmakler, Skitrainer | ||||||||
| Sterbedatum | 23. Juni 1996 | ||||||||
| Sterbeort | Hells Canyon, USA | ||||||||
| Karriere | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Moguls | ||||||||
| Karriereende | 1982 (Weltcup) | ||||||||
| Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup | |||||||||
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Stuart William „Stu“ O’Brien (* 18. April 1956 in Chatham, New Jersey; † 23. Juni 1996 im Hells Canyon, Idaho) war ein US-amerikanischer Freestyle-Skier. Er war auf die Buckelpisten-Disziplin Moguls spezialisiert und erreichte drei Podestplätze im Weltcup.
Biografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stuart O’Brien kam in Chatham am westlichen Rand der New York Metropolitan Area zur Welt, besuchte dort die Schule und wuchs mit zwei Brüdern auf. Seinen Abschluss machte er an der Jim Thorpe Highschool in Pennsylvania. Danach studierte er am Westminster College in Salt Lake City und wohnte den Rest seines Lebens in Utah.[1]
Sportliche Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Alter von 18 Jahren begann O’Brien professionell mit dem Hotdogging. Er spezialisierte sich auf die Buckelpiste, wurde in die US-Nationalmannschaft aufgenommen und belegte noch vor der Amateurisierung des Sports etliche Podestplätze.[1] Am 7. Januar 1980 startete er in den Poconos erstmals im neu lancierten Freestyle-Skiing-Weltcup. Bereits am folgenden Tag gelang ihm als Dritter hinter Greg Athans und Nano Pourtier sein erster Podiumsplatz. In der Folge trat er im Weltcup nur sporadisch in Erscheinung. Mitte März 1981 absolvierte er drei Rennen am Mount Norquay und erreichte dabei die Ränge sechs, drei und fünf. In der Moguls-Disziplinenwertung belegte er daraufhin Platz 17. Im Januar 1982 schaffte er in Angel Fire einen dritten und letzten Podiumsplatz. Danach startete er noch in Sugarbush und am Mont Sainte-Anne, konnte aber nicht mehr an die vorangegangenen Ergebnisse anknüpfen. Neben und nach seiner Weltcup-Laufbahn nahm O’Brien weiterhin auch an professionellen Moguls-Wettkämpfen teil. Sein größter Erfolg war der dreimalige Gewinn des Legends of Freestyle[1], eines Einladungsrennens für Moguls-Veteranen der 1970er Jahre.
Weitere Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während er hauptberuflich als Immobilienmakler in seinem eigenen Unternehmen arbeitete, war O’Brien auch zertifizierter Skilehrer und -trainer und leitete das Snowbird Freestyle Team. Er trainierte über 1000 Personen, darunter den späteren Olympioniken Sean Smith. Außerdem war er in Skifilmen zu sehen. Am bekanntesten ist sein Auftritt in Warren Millers Steep and Deep, bei dem er in Cedar Breaks aus einem Helikopter springt. In den letzten Jahren seines Lebens war er River runner und bot geführte Touren auf den westamerikanischen Colorado River, Green River, Rogue River, Salmon River, Snake River und Yampa River an. Am 23. Juni 1996 stürzte er während eines Camping-Aufenthalts im Bereich des Hells Canyon etwa 30 Meter ab und kam dabei ums Leben. Er wurde mit einer Gedenkveranstaltung auf einem Berggipfel in Snowbird verabschiedet.[1][2]
O’Brien war ab 1984 mit der ehemaligen Freestyle-Skierin und Kampfrichterin Greta Paulsen (* 1958) verheiratet.[3] Das Ehepaar lebte zuletzt in Sandy und hatte keine Kinder.[1]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weltcup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 9 Platzierungen unter den besten zehn, davon 3 Podestplätze
Weltcupwertungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Gesamt | Moguls | ||
|---|---|---|---|---|
| Platz | Punkte | Platz | Punkte | |
| 1980 | 45. | 41. | 18. | 41 |
| 1981 | 44. | 64 | 17. | 64 |
| 1982 | 51. | 59 | 20. | 59 |
Weitere Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 3 Siege beim Legends of Freestyle
- zahlreiche Podestplätze in der Prä-Weltcup-Ära
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stuart O’Brien in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d e Stuart O’Brien, coached in Olympics. In: Standard-Speaker, Ausgabe von 26. Juli 1996, S. 2 (englisch).
- ↑ DEATH: STUART W. O'BRIEN. Deseret News, 27. Juni 1996, abgerufen am 22. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Karen Carver: Stu and Greta O'Brien papers, 1980-1997. Archives West, 2001, abgerufen am 22. Oktober 2025 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | O’Brien, Stuart |
| ALTERNATIVNAMEN | O’Brien, Stuart William |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Freestyle-Skisportler |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1956 |
| GEBURTSORT | Chatham, New Jersey |
| STERBEDATUM | 23. Juni 1996 |
| STERBEORT | Hells Canyon, Idaho |